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+++ Adelindis Rockt am 25.06.2022 ab 18:00 Uhr mit der Partyband Members +++

Jugendliche sind rund um die Uhr im Einsatz

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Der Berufsfeuerwehrtag ist inzwischen fester Bestandteil im Programm der Bad Buchauer Jugendfeuerwehr. Der 24-Stunden-Bereitschaftsdienst im Gerätehaus verlangte jedoch allerhand von den angehenden „Löschprofis“ ab – zumal die Jugendleiter ein anspruchsvolles Programm vorbereitet hatten. Bei den Jugendlichen kam es super an.

28 Mitglieder der Jugendfeuerwehren nahmen am Berufsfeuerwehrtag teil, darunter auch Jugendliche aus Kanzach und Oggelshausen, die inzwischen ebenfalls zur Buchauer Jugendfeuerwehr gehören. Die Jugendleiter Johannes Daiber, Michael Briem, Maximilian Wiest und Markus Zäh hatten einen Einsatzplan für 24 Stunden ausgearbeitet, der den „Löschprofis“ noch einiges abverlangen sollte. Um die 20 aktive Feuerwehrleute, darunter auch einige Papas, unterstützten den Berufsfeuerwehrtag. Im Buchauer Gerätehaus wurde eine „Feuerwache“ und die dazu gehörige Leitstelle eingerichtet, denn schließlich sah der Dienst- und Schichtplan vor, dass die Jugendfeuerwehrler rund um die Uhr – 24 Stunden lang – einsatzbereit sein müssen.

Notruf beim Grillabend

Kaum hatte die Mannschaft das Quartier samt Schlafsaal bezogen, ging der erste Alarm ein. Eine Ölspur konnte mit kleiner Besatzung abgearbeitet werden und der brennende Mülleimer gleich danach wurde aus dem Wassertank eines der Löschfahrzeuge souverän bekämpft – schließlich machten die Jugendlichen das nicht zum ersten Mal und kannten die Aufgaben von den Proben.dsc 8516 p1

Der anschließende Grillabend versprach gemütlich zu werden, aber ein Notruf aus Kanzach verlangte rasches Handeln. Ein Passant hatte im Wald ein Fahrrad gefunden und vermutete, dass sich der Fahrer irgendwo in hilfloser Lage befand. In alle Richtungen schwärmten die Suchtrupps aus und alsbald fanden die Einsatzkräfte die leblose Person neben dem Waldweg auf, brachten sie auf einer Schaufeltrage zurück und übergaben sie dem Rettungsdienst.

Endlich Nachtruhe. Aber so richtig hatte wohl keiner der Jugendfeuerwehrler geschlafen. Spät in der Nacht ging ein weiterer Notruf ein, der den Adrenalinspiegel der Einsatzkräfte ansteigen ließ. Den Brand einer Gartenhütte, meldet die Anruferin, und einige Tiere befänden sich ebenfalls in der Hütte. Doch als der Löschzug am Brandplatz eintraf, stand die Hütte bereits im Vollbrand. Die Einsatzkräfte bauten die Wasserversorgung auf und bald konnte das Feuer aus drei Rohren bekämpft werden.

Schon am frühen Morgen musste dann noch eine verschmutzte Fahrbahn gesäubert und eine Tür geöffnet werden, damit eine hilflose Person betreut werden konnte, und die die Brandmeldeanlage der Kanzacher Halle am Bahnhof meldete sich schließlich auch noch. Der Rauch in der Halle ließ Größeres vermuten, doch der Löschzug konnte schon bald wieder abrücken. Dafür lief an einem Auto in einer Werkstatt Öl und Treibstoff aus, was die jungen Profis aber gekonnt angingen und schnell im Griff hatten.

Allerdings platzte ein weiterer Notruf in die Aufräumarbeiten hinein. „Brennender Pkw“ war das Schlagwort. Auch hier musste das rauchende Fahrzeug mit Wasser aus dem Tank abgelöscht werden, was aber nicht ganz ungefährlich war. Immer wieder knallten Feuerwerkskörper, aber die „Lösch-Kids“ fürchten weder Tod noch Teufel.dsc 8632

Bei Spaghetti, von einigen Müttern gekocht, ging’s in die Mittagspause. Aber alle Einsatzkräfte waren sichtbar nervös und immer auf den Sprung: Irgendwas muss doch noch kommen. Und tatsächlich: Die leeren Teller standen noch auf den Tischen, als der finale Einsatz kommt. Bei diesem Szenario hatten die Macher allerhand eingebaut: Baumstämme hatten sich irgendwie selbstständig gemacht, ein Auto getroffen, das sich überschlug und den Fahrer unter sich begrub. Auch ein Radfahrer geriet unter die Baustämme, und zu allem Übel war einige Meter weiter ein Holzarbeiter unter die Holzladung eines Radladers geraten. Ein umfangreicher Hilfeleistungszug rückte an. Mit der kleineren Rettungsschere zerlegten die Einsatzkräfte das Fahrrad, damit der Radfahrer gerettet werden konnte und mit dem Hebekissen hoben sie die Holzladung am Radlader an, um den Waldarbeiter in Sicherheit zu bringen.

Kommandant Klaus Merz zeigte sich nach dem Einsatz zufrieden: „Auf jeden Fall, so Merz, kräftigt so eine Aktion die Kameradschaft untereinander.“ Verschwitzt und müde, war den jungen Einsatzkräften anzusehen, dass die 24 Stunden Bereitschaft schon an die Substanz gegangen war. Aber gefallen hat es allen. Und spontan könnten sich einige sogar vorstellen, später einmal zur Berufsfeuerwehr zu gehen.

Foto/Bericht: Klaus Weiss         14.05.2018

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