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Freiwillige Feuerwehr Bad Buchau

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40 Jahre Jugendfeuerwehr
Funken 2020
+++ Adelindis Rockt am 25.06.2022 ab 18:00 Uhr mit der Partyband Members +++

Auch die Erste Hilfe gehört zur Jugendfeuerwehrausbildung

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Und genau aus diesem Grund haben sich die Jugendleiter an der vergangenen Jugendfeuerwehrübung (27.10.2017) etwas Besonderes einfallen lassen. Etwas, was nicht alltäglich ist, aber jedoch jedem hilft und ein Jeder helfen kann.

Schon als die Jugendlichen vor Übungsbeginn sich nach und nach in der Fahrzeughalle zum Umziehen versammelten staunten einige nicht schlecht und es kam die Frage auf, seit wann die Feuerwehr Bad Buchau einen Rettungswagen (RTW) in ihren Reihen hat. Mit einem Schmunzeln wurde die Frage der Jugendlichen durch die Jugendleiter beantwortet. Selbstverständlich hat die Feuerwehr Bad Buchau keinen RTW in ihrer Halle stationiert. Es handelte sich hier um den RTW der Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim, der von unserem Feuerwehrkamerad Markus Hummler mitgebracht wurde. Er selbst ist dort Rettungssanitäter zusätzlich zu seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr Bad Buchau. Die Jugendleiter und er hatten die Jugendfeuerwehrübung zusammen ausgearbeitet.GOPR0330 Copy

Nachdem sich alle im Schulungsraum versammelt hatten begrüßten die Jugendleiter die Jugendlichen nochmals offiziell und leiteten in das Thema "Erste Hilfe" ein, bevor Markus die Übung übernahm. Zuerst wurden von ihm verschiedene Geräte und Materialien aus dem RTW vorgestellt, die auch zur besseren Begutachtung herum gereicht werden durften. Nachdem dies geschehen war erklärte er den Jugendlichen das Auffinden und Ansprechen einer verunglückten Person. Hier ausschlaggebend ist die Atem-und Pulskontrolle bei der Person. Sollte beides vorhanden sein, die Person aber bewusstlos, wird eine Stabile Seitenlage gemacht. Auch diese zeigte er Schritt für Schritt an einem Freiwilligen den Jugendlichen. Ebenso wurde dann von einem Jugendlichen fiktiv der Notruf mit der vorgefundenen Lage abgesetzt umso die Rettungskette weiterzuführen. Mit dem Druckverband ging es weiter und er verdeutlichte bei einem weiteren Freiwilligen, welcher Zweck ein Druckverband hat und wie dieser richtig gebunden wird. Als dann die Übungspuppe noch ausgepackt und in die Mitte des Raums gelegt wurde konnten manche Jugendlichen schon erahnen was noch kommen wird. Genau, die Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung) einer Person, wurde von unserem Kamerad Markus Hummler ebenfalls noch eindrucksvoll vorgezeigt. Er erklärte, dass der Rhythmus der Wiederbelebung sehr wichtig ist und bis zum Eintreffen bzw. der Übernahme des Rettungsdienstes nicht unterbrochen werden solle.GOPR0418 Copy

So nun waren die Jugendlichen selber gefragt. Als zwei Gruppen gebildet waren, verlies eine Gruppe den Schulungsraum und wandte sich dem RTW in der Fahrzeughalle zu. Hier bekamen sich aus erster Hand von Markus erklärt, wie so ein Rettungswagen aufgebaut ist und was in einem solchen alles an Gerätschaften und Material steckt. Selbstverständlich durfte ein Jugendlicher auf der Trage Platz nehmen und sich mal als Patient fühlen. An ihm wurden dann auch z.B. ein EKG angeschlossen, um die Vitalfunktionen zu überprüfen. Auch durften die Jugendlichen den Blutdruck ihres Kameraden messen und bekamen viele neue Sachen erklärt. Die zweite Gruppe im Schulungsraum befasste sich mit den zuvor neu erlernten Erste-Hilfe-Kenntnissen. Jeder der Jugendlichen führte am Anderen ein Druckverband aus. Ebenso wurde im Wechsel das Ansprechen und Auffinden einer Person geübt, sowie die Stabile Seitenlage ausgeführt. An einer weiteren Station durften sich die Jugendlichen an der Reanimation versuchen. Schnell sah man, dass dies auch Jugendliche in diesem Alter schon durchführen können und so Leben retten können.GOPR0417 Copy

Als beide Gruppen getauscht und ihre Stationen abgearbeitet hatten versammelte man sich wieder gemeinsam im Schulungsraum. Nachdem noch einige Fragen von Markus beantwortet wurden und man sich einig war diese Übung in regelmäßigem Abstand zu wiederholen war es auch schon wieder zu Ende mit der Jugendfeuerwehrübung. Bevor die Jugendlichen nach Hause entlassen wurden, bedankten sich die Jugendleiter noch recht herzlich mit einer kleiner Stärkung in Form eines gefüllten Versperkorbes bei unserem "Gast" für seine Bereitschaft, diese Übung mit zu gestalten und das wichtige Thema Erste Hilfe den Jugendlichen näher zu bringen, sowie das Bereitstellen des Rettungswagens. Die Jugendlichen brachten dabei ihren Dank in Form von Applaus zum Ausdruck.

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