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Freiwillige Feuerwehr Bad Buchau

Bundesweiter Warntag am 08.Dezember 2022 um 11:00 Uhr
Gebäude-/Dachstuhlbrand Winterstettenstadt
Unterstützung DLK+TLF+SW
Vollalarm Technische Hilfe
Suchaktion 24.07.-26.07.20
TH3
Größere Mengen Diesel ausgelaufen nach VU
 

Diesel auf dem Federsee bzw. Zulauf zum Federsee

Techn. Hilfe > Öl / Benzin auf Gewässer
TH 3
Einsatzort Details

Federsee
Datum 25.10.2022
Alarmierungszeit 13:32 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FF Bad Buchau
  • KdoW
  • ELW 1
  • TLF 16/25
  • MTW 1
  • GW L2
Polizei
  • Polizei Riedlingen
Städtischer Bauhof
    Fahrzeugaufgebot   KdoW  ELW 1  TLF 16/25  MTW 1  GW L2  Polizei Riedlingen
    TH 3

    Einsatzbericht

    Ballonreifenbagger verliert Treibstoff- Diesel läuft in Federsee

    Beim Saubermachen des Federseeriedgrabens verlor der Bagger aus noch ungeklärter Ursache Dieseltreibstoff, der dann direkt über den Bach in den Federsee lief.

    Bei Ausräumen des Federseeriedgrabens im Bereich des Federsees fast ganz draußen kurz vor der Plattform im See, verlor der kleine Bagger aus noch unklarer Ursache Dieseltreibstoff der nur kurze Zeit später bereits im Uferbereich des Federsees sichtbar war. Nachdem der Baggerfahrer die Stadtverwaltung über den Vorfall informiert hatte, wurde sofort Alarm für die Buchauer Feuerwehr ausgelöst. Der Federsee, so Kommandant Merz, ist ein sehr sensibles Gebiet, bei dem jede Verschmutzung sofort überprüft werden muss. Mit zwei Fahrzeugen und 16 Mannen rückte die Buchauer Wehr mit 4 Booten an die Unglückstelle, wo bereits der Treibstoff nicht nur sichtbar, sondern auch riechbar war. Der Bauhof wurde ebenfalls informiert, galt es doch weiteres Material auf dem Steg bis fast zur Terrasse zu bringen. Dazu zeigte sich ein Quad eines Bauhofmitarbeiters als ideales Gefährt. Zügig wurden etwa 350 Meter luftgefüllte Schläuche im Halbkreis um die Grabeneinmündung als Ölsperre im Federsee gelegt, dazu waren auch die Boote im Einsatz.  Zwei weitere Trupps in Booten suchten die weitere Umgebung im See ab, konnten aber keine weitere Verschmutzung finden. Danach wurde aus den Booten torfhaltiges Ölbindemittel ausgebracht und später wieder, auch aus den Booten, abgeschöpft. Neben der Polizei waren auch zwei Fachkräfte der Umweltpolizei vor Ort. Hauptamtsleiter Klaus Schwenning traf ebenso ein, und auch die Leiterin des NABU-Zentrum Federsee Dr. Katrin Fritzsch. Fritzsch zeigte sich anfangs mehr als besorgt über die Situation, war aber dann beruhigt als sie sah, dass die Hilfskräfte alles taten, was möglich und notwendig war. Der Federseesteg war den ganzen Nachmittag für Besucher gesperrt, was aber nicht alle Besucher einsehen wollten. Über vier Stunden waren die Hilfskräfte vor Ort. Kommandant Merz zeigte sich zuversichtlich, dass so gut wie aller Treibstoff aufgefangen werden konnte.

    Bericht/Fotos: Klaus Weiss

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder

     

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