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Hilflose Person in Federsee

Techn. Rettung > Person in Notlage
TH 3
Einsatzort Details

Bad Buchau Federsee
Datum 07.09.2021
Alarmierungszeit 18:05 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FF Bad Buchau
  • KdoW
  • ELW 1
  • MTW
  • HLF U
Polizei
  • Polizei Riedlingen
DRK Riedlingen
  • RTW 7-83-1
Fahrzeugaufgebot   KdoW  ELW 1  MTW  HLF U  Polizei Riedlingen  RTW 7-83-1
TH 3

Einsatzbericht

Feuerwehr rettet Radfahrer aus Federseeschilf

Weil sich ein Radfahrer auf einer Radtour um den Federsee verfuhr und im tiefen Schilfdickicht des Federsees strandete musste am Dienstagabend gegen 18 Uhr die Buchauer Feuerwehr den 55-jährigen aus seiner hoffnungslosen Lage retten.

„Person im Wasser“ war das Stichwort beim abendlichen Alarm am Dienstagabend gegen 18 Uhr. Einige Fischer vom Fischereiverein Bad Buchau bemerkten vom Aussichtsturm in etwa der Mitte des Federseesteges eine scheinbar hilflose Person, allerdings am gegenüberliegenden Uferbereich des dort beginnenden Federseekanals. Eine weitere Hilfe durch die Fischer war mangels eines Bootes nicht möglich so dass sofort über Notruf Hilfe alarmiert wurde. Ein Einsatzfahrzeug brachte ein Rettungsboot zur Kanalbrücke, während ein weiteres Schlauchboot auf dem Federseesteg bis zur ersten Aussichtsterrasse gebracht werden musste. Über Rufkontakt wurde zunächst der Zustand des Mannes abgeklärt. Nachdem feststand dass dieser nicht verletzt ist und im Moment einen einigermaßen sicheren Stand direkt am Kanalufer hatte, bekam dieser die Anweisung keine weiteren Selbstversuche zu seiner Rettung zu unternehmen. Nachdem das Schlauchboot mit zwei Mannen den Patienten der Federseeklinik mit dem Schlauchboot zur Terrasse gebracht hatten wurde bei einer weiteren Bootsfahrt auch das Fahrrad aus dem Schilf geborgen. Unverletzt aber sichtlich erschöpft wurde der Kurgast vom Feuerwehrsanitäter zunächst untersucht, dabei waren aber alle Parameter weitgehend im Normalbereich und der Radfahrer konnte sogar schon wieder lachen. Kommandant Merz wollte dann wissen wie man, auch dazu noch mit dem Fahrrad, hunderte Meter von jedem festen Weg entfernt, in diese Situation kommen konnte. Eigentlich wollte er nur eine kleinere Radtour unternehmen, zu der er gegen 15Uhr30 aufgebrochen sei. Irgendwo nach Moosburg, vermutlich im Bereich des Brackenhofes, sei er einem Wegweiser, der wohl verdreht gewesen sein musste, gefolgt. Er habe sich dann zunächst auch über den schlechten Zustand des Weges gewundert und sich dabei immer weiter in das Ried hineingeschafft. Irgendwann wusste er in dem hohen Schilf überhaupt nicht mehr wo er sich befand, aber eine kleine Baumgruppe im Schilf habe ihm Hoffnung auf einen besseren Weg gemacht. Diese Hoffnung habe sich aber nicht erfüllt, dafür habe er dann aber den Aussichtsturm auf der Federseeterrasse über den Schilfwipfeln gesehen und gedacht, dass dort dann auch ein Weg heraus zu finden sein müsste. Allerdings stand er dann am Ende des Schilfgürtels am Federseekanal, allerdings auf der falschen Seite wo es kein Weiter mehr gab.  Über zwei Stunden sei er mehr oder weniger im Schilf umhergeirrt und habe dann überlegt ob er über Notruf Hilfe rufen solle, aber da hätten ihn die Fischer von der Terrasse aus bereits entdeckt um ihm erklärt, dass Hilfe bereits unterwegs sei. Überschwänglich bedankte sich der verirrte Ausflügler bei den Rettungskräften und den Fischern. Auf dem Parkplatz beim Federseemuseum war dann auch noch der Rettungsdienst vor Ort, der sich kurz um den Radfahrer kümmerte aber nichts mehr Weiteres unternehmen musste.

Bericht/Fotos: Klaus Weiss

 

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