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Ausgelöster CO Melder aufgrund Defekt an Heizung

Brandeinsatz > Sonstiges
B 3
Einsatzort Details

Bad Buchau Lehenstraße
Datum 29.04.2021
Alarmierungszeit 22:11 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FF Bad Buchau
  • KdoW
  • ELW 1
  • DLK 23/12
  • HLF B
Polizei
  • Polizei Riedlingen
DRK Bad Schussenried
  • NEF 2-82
DRK Biberach
  • RTW 1-83-1
Fahrzeugaufgebot   KdoW  ELW 1  DLK 23/12  HLF B  Polizei Riedlingen  NEF 2-82  RTW 1-83-1
B 3

Einsatzbericht

Defekte Ölheizungsanlage setzt CO-Kohlenmonoxid in Wohnung frei- Einsatz für die Feuerwehr

Zuviel Kohlenmonoxid (CO) in einer Wohnung rief am Donnerstag gegen 22 Uhr die Buchauer Feuerwehr auf den Plan. Die Bewohner wurden durch die CO-Melder rechtzeitig gewarnt und konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Einen gehörigen Schrecken bekam eine Familie mit zwei kleinen Kindern am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in der Lehenstrasse im Stadtteil Kappel. Die CO- Melder im Erdgeschoss und Dachgeschoss lösten wohl durch einen Defekt in der Heizung Alarm aus was auf eine erhöhte Konzentration des gefährlichen CO-Kohlenmonoxid hindeutete. Die Familie verließ zunächst einmal umgehend die Wohnung und kam dann, in der kühlen Nacht, während des Feuerwehreinsatzes bei Nachbarn unter. Die Mannen der Wehr überprüften unter Atemschutz das ganze Haus mit den empfindlichen Messgeräten und konnten dabei die inzwischen ausgeschaltete Ölheizungsanlage als Ursache lokalisieren. Durch den Einsatz eines Drucklüfters und offenstehende Türen und Fenster konnte die Konzentration des Gases schnell unter eine ungefährliche Konzentration im Haus gebracht werden. Vorsichtshalber war auch ein Notarzt und der Rettungsdienst am Einsatzort und kümmerten sich um die Bewohner. Ein Heizungsinstallateur traf ebenfalls ein und überprüfte die Heizung, die wohl durch einen technischen Defekt nicht mehr ordentlich funktionierte und deshalb das für Menschen sehr gefährliche CO-Gas freisetzte. Schon 50 ppm des Gases können bei Langzeiteinwirkung lebensgefährlich sein.  In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr darauf hin, dass besonders bei Wohnungsthermen, die Heizungsanlage im Auge behalten werden sollte, und diese bei noch so kleinen Störungen fachmännisch überprüft werden muss. Des Weiteren ist neben den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmeldern die Installation von einem oder mehreren Kohlenmonoxidmeldern sehr wichtig, wie dieser Vorfall aufzeigte. Vergiftungssymptome gleichen anfangs einer Grippe: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Halsschmerzen, Herzklopfen, Atemnot sind dann auch feststellbar.

Bericht/Foto: Klaus Weiss

 

Alarmgruppe

3  aktiv

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