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Landkreis übergibt elf Boote an die Rettungskräfte

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Nach und nach möchte der Landkreis Biberach seine Rettungskräfte für den Hochwasserschutz ausrüsten. Der erste Schritt ist nun geschafft.

Elf Hochwasserboote hat Landrat Dr. Heiko Schmid in Bad Buchau an die Feuerwehren Bad Buchau, Erolzheim, Ochsenhausen und Riedlingen sowie an das Deutsche Rote Kreuz in Biberach und Laupheim übergeben.

Der 29. Mai und der 24. Juni bleiben im Kreis Biberach unvergessen. Gleich zweimal hintereinander hatte Starkregen zu einer Hochwasserkatastrophe geführt. Ganze Ortschaften wurden geflutet. Der Schaden war groß und mancher Haushalt gleich zweimal betroffen.BB8615

Hochwasser wird es auch in Zukunft geben

Auch Landrat Heiko Schmid scheint das Hochwasser 2016 noch in den Knochen zu stecken: „Das hat uns im Landkreis Biberach schwer gebeutelt.“ Ein solches Ereignis habe es bis dahin noch nie im Landkreis gegeben – werde aber wohl kein Einzelfall bleiben. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass sich solche Katastrophen in Zukunft wiederholen werden.

Zugleich habe das Hochwasser 2016 gezeigt, „dass wir nicht so ausgestattet waren, wie wir hätten sein können“. Deshalb hat der Kreistag im vergangenen Jahr ein Hochwasserschutzkonzept vorgesehen. 2,1 Millionen Euro sollen in den Hochwasserschutz fließen, unter anderem in Fahrzeuge, Sandsäcke und eine bereits bestellte Sandsackfüllmaschine. Am Dienstagnachmittag stand im Feuerwehrgerätehaus „die erste Lieferung“ an: elf Hochwasserboote auf sechs Anhänger der Firma SBS in Andernach, die Schmid, verbunden mit einem Dank für ihren verlässlichen Einsatz, an die Rettungskräfte aus Bad Buchau, Biberach, Erolzheim, Laupheim, Ochsenhausen und Riedlingen übergab. Die Kosten liegen bei rund 156 350 Euro, wobei auch 45 000 Euro als Zuschuss Feuerwehrwesen geflossen seien.DSC 8616 p1

Personen aus eingeschlossenen Häusern retten

Die Boote sollen etwa zum Einsatz kommen, wenn Straßen durch Hochwasser unpassierbar werden. Dann könnten Personen aus den von Wassermassen eingeschlossenen Häusern gerettet werden. Ein Fall, von dem er hoffe, dass er nie eintrete, sagte Schmid: „Trotzdem ist es gut zu wissen, dass wir die Boote haben, wenn wir sie brauchen.“

Text: Schwäbische Zeitung

Fotos: Klaus Weiss

27.09.2020

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