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Weihe und Übergabe von zwei HLF´s

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Im Sommer wurden gleich acht baugleiche HLF 20, bestellt durch den Kreisfeuerlöschverband Biberach, an die Stützpunktfeuerwehren im Kreis Biberach übergeben. Zwei davon gingen an die Bad Buchauer Stützpunktwehr, und wurden nun ganz offiziell in Dienst gestellt.

Inzwischen haben sich die Buchauer Feuerwehrangehörige mit den Fahrzeugen vertraut gemacht, und natürlich auch schon etliche Einsätze damit gefahren. Nun aber sollte in einer kleinen Feierstunde die Fahrzeuge auch den kirchlichen Segen bekommen, und ganz offiziell an die aktive Einsatzgruppe übergeben werden. Dazu konnte Kommandant Klaus Merz nicht nur Feuerwehrangehörige und Ehrenmitglieder der Wehr begrüßen. Auch Bürgermeister Peter Diesch nahm nach längerer Krankheit wieder selbst an einem Termin teil. Die Partner der Feuerwehr, die Firma Kessler und das Moorheilbad Buchau, waren ebenso mit dabei wie die Abordnungen der Ortsfeuerwehren aus dem Löschbezirk Buchau. Und als besondere Ehrerbietung machte der Bezirksbrandmeister Siegfried Hollstein, aus Tübingen seine Aufwartung. BB5368Der letzte Besuch eines Bezirksbrandmeisters lag schon 35 Jahre zurück, damals wurde das Gerätehaus eingeweiht.

Mit dem neuen Fahrzeugkonzept der Stützpunktwehren, Reduzierung des Fuhrparks, fielen in Buchau gleich drei Fahrzeuge weg, bzw. wurden außer Dienst gestellt. Zum einen der RW 2, der VRW und das LF 16. Dafür stehen jetzt die beiden HLF 20 für die Einsätze zur Verfügung. Zwar ein Fahrzeug weniger aber trotzdem um ein vielfaches schlagkräftiger als vorher. Die Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge sind vollgepackt mit Technik und erlauben, egal was für eine Hilfe notwendig ist, sofort aktiv zu werden. Ob Brand, Unfall oder sonstige Hilfeleistung mit neun Mann Besatzung kann sofort ein Erstangriff begonnen werden. Dabei sei, so Merz, die Firma Kessler als Partner der Feuerwehr nicht hoch genug zu bewerten. Denn bis zu 14 Einsatzkräfte aus der Firma Kessler garantieren im Einsatzfall eine sichere Tagverfügbarkeit die schnelle Ausrückzeiten ermöglichen. Interessant, Zahlen und Fakten der HLF`s. Mit 2000 Liter Wassertank und 120 Liter Schaummittelbehälter kann ein Erstangriff erfolgen während die feste Wasserversorgung aufgebaut wird. Auch dazu ist alles an Bord des HLF. Umfangreicher hydraulischer Rettungssatz mit Spreizer, Schere und Rettungzylinder. Helle LED Beleuchtung mit Lichtmast und LKW-Rettungsplattform. Aber auch Feuerlöscher, div. Pumpen und Sprungretter. Stromerzeuger, Gasmessgeräte, Atemmasken, Überdrucklüfter um nur einiges zu nennen. Jeder Zentimeter in den Fahrzeugen ist ausgenutzt die den Preis von rund 380 000 Euro pro Stück durchaus rechtfertigen.

Auch Bürgermeister Peter Diesch zeigte sich von dem neuen Fahrzeugkonzept überzeugt und angetan. Hier habe der Löschverband wirklich was Gutes für die Feuerwehren im Kreis getan, und überhaupt sei die Beschaffung der Fahrzeuge ohne Kreislöschverband so sicher gar nicht machbar gewesen. DSC5370Diesch freute sich auch über einen großen Präsentkorb der Feuerwehr der eigentlich in der Reha-Zeit des Schultes vorgesehen war. Die Notfallseelsorger Diakon Hans Jürgen Hirschle und Pfarrer Markus Lutz nahmen die kirchliche Weihe der Fahrzeuge vor und erbaten den Segen Gottes nicht nur für die Fahrzeuge sondern auch für die aktiven Wehrkräfte im Einsatz, damit diese immer unbeschadet von sicher oftmals nicht ungefährlichen Einsätzen zurück kommen. Den hohen Stellenwert der Feuerwehren zeigte Bezirksbrandmeister Siegfried Hollstein durch seinen Besuch bei der Buchauer Wehr auf. Der Kreislöschverband Biberach sei zwar ein Unikat im Land, aber trotzdem eine gute Sache ist sich Hollstein sicher, und wünschte den Mannen der Buchauer Wehr mit den beiden neuen Fahrzeugen immer eine gute Fahrt und unfallfreie Einsätze. Je weniger Einsätze umso besser. Den jeder Einsatz bedeute Not und Schicksalsschläge für die betroffenen, die aber auch gerade mit effizientem Gerät und guter Ausbildung in der Feuerwehr evtl. schon im voraus minimiert oder gar verhindert werden können. Bei einem gemütlichen Umtrunk konnten die Besucher die neuen Fahrzeuge anschauen und ihre Fragen zur Technik stellen, die von einigen Einsatzkräften gerne beantwortet wurden. Foto/Bericht: Klaus Weiss

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